Was sind Schreibabys?

Als Schreibabys bezeichnet man Säuglinge, die übermäßig viel weinen – meist ohne ersichtlichen Grund. Sie scheinen schwer zu beruhigen, schreien oft mehrere Stunden am Tag und dies über Wochen hinweg. Besonders belastend ist dies meist für die Eltern, die sich hilflos, überfordert oder sogar schuldig fühlen.

Beobachten Sie bei Ihrem Baby eines oder mehrere der folgenden Anzeichen?

  • Ihr Baby schreit täglich mehrere Stunden – meist zur gleichen Tageszeit
  • Es lässt sich nur schwer oder gar nicht beruhigen
  • Es schläft unruhig, wacht oft auf oder findet schlecht in den Schlaf
  • Es überstreckt sich häufig oder zieht die Beinchen stark an
  • Ihr Gefühl sagt Ihnen: „Irgendetwas stimmt nicht“ – obwohl medizinisch nichts gefunden wurde

Schreibaby – Symptome vs. Ursache

Das vermehrte Schreien Ihres Babys ist ein „hörbares“ und vor allem belastendes Symptom. Aber was steckt dahinter? Warum kann Ihr Baby sich so schlecht regulieren?

Aus meiner Erfahrung heraus können viele Faktoren eine Rolle spielen:

  • Unausgereiftes Nervensystem – das Baby ist schnell reizüberflutet
  • Körperliche Ursachen – z. B. Verdauungsprobleme, Unverträglichkeiten
  • Familiäre Anspannung – unbewusste Stressübertragung auf das Kind
  • Hochsensibilität – auch bei Babys schon erkennbar
  • Stillprobleme / Regulationsstörungen
  • Fehlende innere Ordnung nach einer schweren Geburt oder durch Kaiserschnitt

Wichtig ist: Das viele Schreien ist ein Hilferuf. Ihr Baby zeigt damit, dass es etwas braucht, das es noch nicht selbst regulieren kann. Hier setzen wir an – sanft, achtsam und ursachenorientiert.

Warum ist ein Termin bei mir empfehlenswert?

Weil wir gemeinsam nach der Ursache für das Schreien Ihres Babys suchen – ohne Ihr Kind als „Problemfall“ zu sehen.

Ich nehme mir Zeit für eine ausführliche Anamnese, in der nicht nur das Baby, sondern auch Schwangerschaft, Geburt und Ihre aktuelle Familiensituation berücksichtigt werden. Wir betrachten das große Ganze – sensibel, altersgerecht und ganz ohne Druck.

Je nach Verlauf kann eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein. Ziel ist es, die Regulationsfähigkeit Ihres Babys zu stärken – körperlich und seelisch.

Haben Sie Geduld – Schreiverhalten braucht etwas Zeit & Vertrauen

Das Schreien hört meist nicht über Nacht auf. Es braucht etwas Zeit, Verständnis und einen sicheren Rahmen für Sie und Ihr Baby.

In der Behandlung arbeiten wir:

  • ursachenorientiert
  • körperorientiert
  • emotional (z. B. durch Beratung, Halt und Unterstützung für Sie als Eltern)

Wichtig: Ich begleite Sie wertfrei – ob Sie stillen oder nicht, ob Sie müde oder überfordert sind. Alles darf sein.

Und: Es ist nicht Ihre Schuld, wenn Ihr Baby viel schreit.

Wollen Sie, dass Ihr Baby zur Ruhe findet?

Dann gehen wir den nächsten Schritt. Ich unterstütze Sie dabei, Ihr Baby besser zu verstehen, und entwickle gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Plan – sanft, bedürfnisorientiert und realistisch umsetzbar.

Eine regelmäßige Nachbegleitung im Abstand von ca. 4–6 Wochen hat sich als sehr hilfreich erwiesen – besonders in den ersten Lebensmonaten. 

Kostenfreies Vorgespräch am Telefon

Sie haben Fragen oder möchten klären, ob ich die richtige Ansprechpartnerin für Sie und Ihr Baby bin?

Dann buchen Sie gern ein 15-minütiges Kennenlern-Gespräch:

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